

Die Cyanotypie ist eine sehr alte monochrome Fototechnik. Im Jahr 1842 entdeckte der englische Astronom Sir John Hetschel eine Vorgehensweise um mit einer chemischen Eisenlösung unter UV-Licht blaue, extrem stabile Bilder herzustellen.
Durch den Auftrag der Eisenlösung mit einem Pinsel erhält das Bild sein charakteristisches Aussehen. Auf edlen Büttenpapieren entstehen so hochwertige Originale.
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Weitere hervorragenede Informationen zur Cyanotypie bzw. dem Blaudruck finden Sie unter
Ich verwende meist das Rezept von Karl Jochen Schulte:
Lösung A:
25 g Ammoniumeisen (III)-citrat (grün)
CAS-Nummer: 1185-57-5
auf 100 ml Aqua dest.
Lösung B:
16 g Kaliumhexacyanoferrat (III) auch "Rotes Blutlaugensalz"
CAS-Nummer: 13746-66-2
auf 100 ml Aqua dest.
oder auch nur die halbe Menge, für frische Chemie ;o)
Achtung: Das grüne Ammoniumeisen (III)-citrat am besten sofort in Glasflaschen umfüllen. Die Chemikalie zieht stark Wasser und kann sonst bei längerer Lagerung als Pulver verklumpen und/oder unbrauchbar werden!
Kaliumhexacyanoferrat (III) oder Rotes Blutlaugensalz ist bei der Lagerung relativ unempfindlich. Am besten füllen Sie aber auch dieses Pulver gleich in eine Glasflasche um!
Sie möchten in einen Workshop lernen, wie sie selbst Cyanotypien herstellen können? Setzten Sie sich mit mir in Verbindung: