

Das Prefix "Antho-" leitet sich vom griechischen anthos, der Bezeichnung für Blume/Pflanze her. Man nutzt bei dieser fotografischen Technik die lichtempfindlichen Eigenschaften von Pflanzensäften:
Mit einem Mörser werden Pflanzen- oder Blütenteile zermahlen und mit Alkohol die Farbstoffe gelöst. Durch Filtrieren werden grobe Bestandteile entfernt und anschließend kann die Farbstofflösung auf Papier aufgetragen werden.
Nach dem Trocknen können Fotogramme belichtet werden. Die Belichtungszeit beträgt je nach Empfindlichkeit und Sonneneinstrahlung mehrere Tage bis zu einigen Wochen für ein Bild.
Da die Bilder nach dem Belichten weiter ausbleichen, sollte die "natürlichste" aller alten Fototechniken idealerweise nur im Dunkeln aufbewart werden.
AutoViewer requires JavaScript and the Flash Player. Get Flash here.
Wer sein Geld in intensiven Genuss statt in Hedgefonts investieren will, dem sei ein Werk aus der Edition empfohlen:
Für 250 EUR können Sie mit bekannter Unsicherheit den Verfallsprozess der Werke verfolgen. Zwischen 2 und 6 Monaten dauert das Verschwinden - je nach Lichtbedingungen. Das Werk verschwindet und wenn nichts mehr zu sehen ist, bleibt zumindest ein Rahmen, ein Passepartout und die Gewissheit meine Kunst unterstützt zu haben ;O)
Für rund 0,72 Cent am Tag ein preiswertes Kunstgenuss!
So lohnt sich jeden Tag ein Blick auf die vergängliche Schönheit ... nicht nur bei den Bildern ...
Sie möchten in einen Workshop lernen, wie sie selbst Anthotypien herstellen können? Setzten Sie sich mit mir in Verbindung: